Berühmte Sehenswürdigkeiten in Irland

Auf der grünen Insel gibt es viele fabelhafte Schlösser, wie Ross Castle im Killarney National Park in der Grafschaft Kerry. Foto: Adam Machowiak via Canva

Irland ist bekannt für seine wunderschönen Landschaften, schroffen Küsten, lebendige Kultur und spannende Geschichte. Diese einzigartige Kombination hinterlässt Spuren in der Landschaft, die in der Vielfalt von den Irland Sehenswürdigkeiten zu sehen sind.

In Irland sind im ganzen Land bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten zu finden, sodass es schwierig ist, die Liste auf nur wenige einzugrenzen. Dieser Beitrag stellt dir die allerwichtigsten und einzigartigsten von Irlands Wahrzeichen und die Top Sehenswürdigkeiten in Irland vor.

In diesem Artikel sind auch die wichtigsten der Dublin Sehenswürdigkeiten sowie berühmte Sehenswürdigkeiten in Nordirland enthalten.

Wie jede Liste, kommt auch diese mit einer ‘Warnung’. Die Reihenfolge oder Rangfolge der Irland Sehenswürdigkeiten spiegelt wieder ihre Wichtigkeit noch unsere Präferenz wieder. Wir denken, dass all diese Sehenswürdigkeiten in Irland einen Besuch wert sind und zu deiner ‘Bucket List’ hinzugefügt werden sollten! Hoffentlich wird dieser Artikel also Fragen wie, “Was gibt es Besonderes in Irland?” oder “Was sind die Top Irland Sehenswürdigkeiten?” beantworten.

Hier kommt sie…unsere Top 20 Sehenswürdigkeiten in Irland Liste:

 

Skellig Islands

Die von den Mönchen gebauten Bienenstockhütten (bee hive huts oder clocháin auf irisch) sind auf dieser abgelegenen Insel noch sehr gut erhalten. Foto: MNStudio via Canva

Die beiden felsigen, steilen Inseln vor der Südwestküste Irlands galten einst als Rand der Welt. Heute ist die größere der beiden Skelligs, Skellig Michael (Scelig Mhichíl), eines der berühmtesten aller irischen Wahrzeichen. Das liegt vor allem an ihrer historischen und ökologischen Bedeutung und weil sie als Drehort für die Star Wars Episoden VII bis IX diente.

Irgendwann zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert ließen sich die ersten Mönche auf Skellig Michael nieder und bauten die ikonischen Bienenstockhütten als Teil eines frühchristlichen Klosters.

Die isolierte Natur des Ortes, etwa 12 km vor der Küste von Kerry (vom Ring of Kerry und Valentia Island kann man die Skellig Islands bei gutem Wetter sehen), hat dazu beigetragen, dass die frühchristliche Siedlung in einem bemerkenswerten Zustand erhalten blieb. Seit 1996 gehört sie nun zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Sowohl Skellig Michael als auch die kleinere Insel Little Skellig sind ein wichtiges Brutgebiet für geschützte Seevögel wie Sturmschwalben, Papageientaucher (Skellig Michael wird manchmal auch Puffin Island genannt), Guillemots und Dreizehenmöwen.

In letzter Zeit ist Skellig Michael durch Star Wars noch bekannter geworden. Skellig Michael wird hier zum Rückzugsort für Luke Skywalker. Lemon Rock vor der kleineren der Inseln, Little Skellig, war auch im Harry-Potter-Film “Harry Potter and the Half-Blood Prince” zu sehen.

Aufgrund der historisch bedeutenden Stätte und der geschützten Seevogelkolonien dürfen Besucher Skellig Michael nur in den Sommermonaten besuchen und es gelten strenge Regeln und Besucher Limits.

Wenn du den Skellig Michael besuchen möchtest, dann kümmer dich auf jeden Fall rechtzeitig um einen Platz auf der Fähre für eine Tour auf Skellig Michael. Man kann auch mit dem Boot einfach nur um die Insel fahren ohne anzulegen. Das ist meist günstiger, aber halt ohne die Erfahrung, auf Skellig Michael selbst gewesen zu sein.

Die Skellig Michael Landungsboote legen von Portmagee, Caherdaniel oder Ballinskelligs Pier in Kerry ab. In Portmagee gibt es auch die Skellig Experience, wo man mehr über Skellig Michael und seine Geschichte erfahren können.

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. George Bernard Shaw nannte den Ort einmal “[a]n incredible, impossible, mad place” der “part of our dream world” ist – also einen verrückten, unvorstellbaren Ort, der wohl noch am ehesten in unseren Träumen vorkommt. Er hat Recht. Skellig Michael ist nicht von dieser Welt und absolut einen Besuch wert!

 

Newgrange und Brú na Bóinne

Das bekannte Wahrzeichen von Newgrange ist sofort an seiner ikonischen weißen Steinfassade zu erkennen und zählt zu den besten Sehenswürdigkeiten in Irland. Foto: MNstudio via Canva

Ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe ist der Brú na Boinne-Komplex im Boyne Valley, County Meath. Das Gebiet in und um den Fluss Boyne ist seit über 6.000 Jahren ein menschlicher Siedlungsraum in Irland, was zu einer reichen archäologischen Geschichte geführt hat.

Eins der berühmtesten irischen Sehenswürdigkeiten in Brú na Bóinne sind die drei Ganggräber (auf Englisch: passage tomb) von Knowth, Dowth und Newgrange, die vor etwa 5.000 Jahren während der späten Steinzeit errichtet wurden. Das macht diese Gräber älter als die ägyptischen Pyramiden!

Newgrange ist eines der bekanntesten historischen Wahrzeichen Irlands. Dieses neolithische Denkmal ist so ausgerichtet, dass nur in den Tagen um die Wintersonnenwende (21. Dezember) Sonnenlicht in die Grabkammer eindringen kann.

Der Eingangsstein des Newgrange passage tomb ist besonders kunstvoll. Das Sonnenlicht tritt durch die Öffnung über der Tür in die Kammer ein. Foto: UnaPhoto via Shutterstock

Die megalithische Kunst auf dem Eingangsstein und den stehenden Steinen rund um den großen Hügel ist wirklich eindrucksvoll und erinnert ein bisschen an andere Standing Stones (Menhire) in Großbritannien. In den komplizierten antiken Schnitzereien sind Darstellungen von Spiralen, Winkeln, Dreiecken und Bögen zu sehen.

Das Brú na Bóinne Visitor Centre bietet zusätzliche Hintergrundinformationen und Informationen über die Anlage und es werden Führungen durch die Stätte angeboten. 

Einmal im Jahr findet übrigens eine Verlosung statt. Die wenigen Glücklichen dürfen sich dann zur Wintersonnenwende im Grab aufhalten und (solange die Wetterbedingungen stimmen) miterleben, wie die Sonnenstrahlen das Grab von innen erleuchten. 

 

Guinness Storehouse Dublin

Die beeindruckende Aussicht von der Gravity Bar im Guinness Storehouse, Dublin. Foto: Letsgoireland.com

Eines der Dinge, für die Irland am bekanntesten ist, ist sein berühmtes Bier Guinness. Es ist daher kein Zufall, dass das Guinness Storehouse in Dublin eines der Top Irland Sehenswürdigkeiten ist. Tatsächlich ist es mit über 1,7 Millionen Besuchern im Jahr 2019 seit mehreren Jahren die meistbesuchte Attraktion in Irland.

Arthur Guinness gründete Guinness im Jahr 1759 und startete seine Brauerei amSt. James’s Gate in Dublin, wo Guinness noch heute hergestellt wird.

Das Besucherzentrum des Guinness Storehouse befindet sich neben der St. James’s Gate Brewery und erstreckt sich über sieben Stockwerke, in denen der Brauprozess sowie die Geschichte und Marketingkonzepte dieses äußerst erfolgreichen Unternehmens detailliert dargestellt werden.

Bewertungen dieser Top Sehenswürdigkeit Irlands sagen oft, dass die Gravity Bar im obersten Stock ein absolutes Highlight ist. Von dort hat man einen unschlagbaren Blick auf die Skyline von Dublin City und kann diese zusammen mit einem perfekten Pint des irish „Black Stuff“ genießen. 

Tipp: Pass gut auf dein Ticket auf. Den Pint gibt es nämlich nach Vorzeigen des Tickets gratis!

Die Tickets kann man übrigens schon vorher online erwerben. So stellt man sicher, dass man auch zur gewünschten Zeit diese Sehenswürdigkeit besuchen kann. Es werden übrigens auch eine Audio-Tour auf deutsch angeboten!

Weitere Tipps zum Guinness Storehouse findest du in unserem anderen Artikel hier.

 

Cliffs of Moher

Die weltberühmten Cliffs of Moher bei Sonnenuntergang. Foto: spkeelin via Canva

Die Cliffs of Moher sind zweifellos eines der international bekanntesten Sehenswürdigkeiten Irlands und eine sehr beliebte Touristenattraktion in Irland.

Die Cliffs of Moher an der Westküste Irlands in der Grafschaft Clare sind nur eine der Hauptattraktionen entlang der Küstenstraße Wild Atlantic Way. Die Klippen erstrecken sich etwa 8 km entlang der Küste des Atlantischen Ozeans und ragen am höchsten Punkt 214 Meter aus dem Atlantik empor.

Besonders beeindruckend ist der Blick auf die hoch aufragende Felswand bei Sonnenuntergang, wenn die Sonnenstrahlen die Klippen erhellen.

Unauffällig in den Berg wurde ein modernes Besucherzentrum gebaut. Hier erfährt man viel über die Geographie und Geologie der Gegend und des Cliffs bevor man sich wieder zurück zur Klippenwand aufmacht. Parken ist hier allerdings sehr teuer und einige nennen es eine Touristenfalle.

Unser Tipp: Man kann wunderbar von Doolin zu den Cliffs of Moher entlang den Klippen wandern. Hier sollte man selbstverständlich sehr vorsichtig sein und immer den gebührenden Abstand wahren.

Aufgrund ihrer einzigartigen Geologie wurden der Burren und die Cliffs of Moher zum UNESCO Global Geopark erklärt.

Besucher planen oft eine Tagestour zu den Cliffs of Moher in Kombination mit einem Besuch des nahe gelegenen Burren oder dem Aillwee Cave. Tourbusse zu den Cliffs of Moher fahren täglich von den wichtigsten Städten wie Dublin, Galway und Cork ab.

Die Klippen wurden auch als Drehorte für den Film “Harry Potter and the Half-Blood Prince” und „Die Braut des Prinzen“ genutzt.

 

Ha’Penny Bridge Dublin

Die Ha’Penny Bridge ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Dublins. Foto: Boris Breytman via Canva

Irland Sehenswürdigkeiten Dublin: Die Ha’Penny Bridge ist wohl eines der beliebtesten Wahrzeichen Dublins und eine der bekanntesten Brücken Irlands. Diese berühmte Fußgängerbrücke (auf Englisch: pedestrian bridge) von 1816 überspannt den Fluss Liffey.

Die gusseiserne Brücke wölbt sich elegant 3 Meter über den Fluss, hat eine Spannweite von 43 Metern und ist 3,5 Meter breit. Dekorative Laternenpfähle verleihen diesem Wahrzeichen den besonderen Charme.

Die Ha’Penny Bridge wurde vom Liffey-Fährbetreiber William Walsh gebaut (Der Bautechniker, der für die Konstruktion zuständig war, war John Windsor). Walsh beschloss, lieber eine Brücke zu bauen, anstatt seine alternden Fähren zu reparieren. Bis etwa 1919 wurde für die Überquerung der Brücke eine Gebühr von einem halben Penny (halfpenny) erhoben, daher trägt diese half penny bridge Dublin nun den Namen „Ha’Penny“. Der ursprüngliche der Brücke war Wellington Bridge, der offizielle Name der Brücke ist Liffey Bridge.

Da die Brücke sehr zentral in Dublin City und in der Nähe von Temple Bar liegt und gleichzeitig sehr ‘fotogen’ ist, ist sie von den Bridges in Dublin vor allem bei Touristen sehr beliebt.

Auch Filme wie Far and Away (1992) und Michael Collins (1996) zeigen diese Brücke.

 

Poulnabrone Dolmen im Burren

Der Poulnabrone Portaldolmen ist eine beeindruckende Sehenswürdigkeit im Burren. Foto: littlenySTOCK via Canva

Der Poulnabrone Portaldolmen ist ein ikonisches irisches Wahrzeichen auf dem Karstkalksteinpflaster des Burren im County Clare. Zweifellos ist dieses megalithische Monument eines der berühmtesten irischen Portalgräber (auf englisch: portal tomb) und wurde zum National Monument of Ireland ernannt.

Nicht nur die Struktur des Denkmals ist sehr beeindruckend, sondern die mondähnliche felsige Umgebung des Burren macht es zu einem sehr auffälligen und fotogenen Merkmal in der Landschaft. Gerade deswegen ist es ein beliebtes Ziel für Touristen und Fotografen gleichermaßen!

Der Portaldolmen von Poulnabrone ist fast 2 Meter hoch und hat einen Deckstein von etwa 3,5 Metern Länge. Es besteht aus aufrechten Steinen und wird von einem schrägen Schlussstein gekrönt. Es wird angenommen, dass der große Stein hinter dem Grab ein weiterer Schlussstein war, der inzwischen eingestürzt ist.

Angesichts der zur Bauzeit (zwischen 4200 und 2900 v. Chr.) verfügbaren grundlegenden Werkzeuge und Ausrüstungen (Seile, Flaschenzüge und Rampen usw.) ist es noch beeindruckender, dass solche Portalsteine ​​an ihren Platz manövriert werden konnten und bis heute stehen geblieben sind.

1986 wurde die Dolmen-Stätte von Poulnabrone ausgegraben (die Ausgrabung wurde von Dr. Ann Lynch geführt). Dabei wurden die menschlichen Überreste von etwa 22 Personen, sowohl von Erwachsenen als auch Kindern, in der Grabkammer gefunden. Zusammen mit den Überresten wurden in der Grabkammer andere antike Artefakte wie Anhänger, Perlen, eine polierte Steinaxt und Töpferwaren gefunden.

Poulnabrone liegt ungefähr ein Stunde südlich von Galway und eine Stunde nördlich von Limerick. Es bietet sich also an, diese irische Sehenswürdigkeit auf einem Tagesausflug zu erkunden (von Limerick kannst du zum Beispiel auch noch das sich auf dem Weg befindende Bunratty Castle besichtigen).

 

Blarney Castle

Irland Blarney Castle: Das wunderschöne Blarney Castle and Gardens erwartet diejenigen, die den Blarney Stone küssen möchtenFoto: mutantmommy via Canva

Im Südwesten Irlands, nicht weit außerhalb von Cork City, liegt das Blarney Castle, Heimat des international berühmten Blarney Stone. Die Burg, die ursprünglich auf das Jahr 1200 zurückgeht, hat eine reiche Geschichte und wurde im 12. Jahrhundert von Cormac MacCarthy (auch manchmal Cormac McCarthy geschrieben), dem König von Munster, bewohnt.

Viele Touristen reisen extra nach Cork, um diese beliebte irische Touristenattraktion zu besuchen. Zum Blarney Castle ist der Weg von Cork City nicht weit und dauert weniger als ein halbe Stunde.

Hast du schon einmal Geld dafür bezahlt einen Stein zu küssen? In Irland muss man dafür sogar anstehen! Das Erlebnis, den Blarney Stone zu küssen, indem man sich rückwärts über einen hohen Abhang hängt, ist sogar eines der populärsten Tourismus Highlights in Irland. Diejenigen, die diesen Akt der Luftakrobatik vollenden und den Stein küssen, soll die Gabe der Eloquenz (gift of the gab) oder des freien Sprechens fürs Leben zuteil werden. Angeblich sind die Wunderkräfte des Steins unbestritten. Probiere es doch einmal selbst aus und küsse den Stein des Blarney Castle!

Der Begriff Blarney wird in Irland, aber auch in Schottland und England übrigens auch für rhetorische Floskeln oder leeres Gerede verwendet und soll zum ersten Mal von Queen Elisabeth I. in English verwendet worden sein (“That sounds Blarney to me”).

Darüber hinaus ist das Gelände rund um das Schloss außergewöhnlich gut gepflegt und ein wunderbarer Ort zum Erkunden. Es gibt verschiedene Gärten, darunter ein Arboretum, einen Giftgarten und einen Farngarten.

 

Trinity College Dublin und das Book of Kells

Der Long Room des Trinity College Dublin ist eine der schönsten Bibliotheken der Welt. Foto: JosephYang via Canva

Am College Green, direkt im Zentrum der irischen Hauptstadt, befindet sich das Trinity College Dublin, die älteste Universität des Landes. Die wunderschönen Denkmäler und Gebäude aus dem 18. Jahrhundert sowie Gärten und Sportplätze machen die Universität zu einem schönen Ort zum Bummeln und Erkunden.

Zu den ehemaligen Trinity-Studenten gehören Oscar Wilde, Samuel Beckett, Bram Stoker sowie die Präsidentinnen Irlands Mary Robinson und Mary McAleese, um nur einige wenige zu nennen.

Auch Sally Rooney, die Autorin von Normal People, hat hier studiert. Viele Szenen der Verfilmung wurden auf dem Campus gedreht.

Das Book of Kells ist wahrscheinlich einer der Höhepunkte des Trinity College Dublin. Jedes Jahr strömen Hunderttausende von Besuchern auf den Campus, um dieses einzigartige mittelalterliche illuminierte Manuskript zu sehen.

Manchmal wird es auch Page of Kells genannt, da Besucher immer nur eine geöffnete Seite sehen können.

Wer das ganze Book of Kells anschauen möchte, der kann entweder ein Faksimile im Gift Shop erwerben. Günstiger ist jedoch das Buch von Bernard Meehan, das auch die historisch-kulturen Hintergründe des Buches aufgreift.

Dieser Nationalschatz, der vermutlich aus dem 8. Jahrhundert stammt, wurde viele Jahre in der Abtei von Kells in der Grafschaft Meath aufbewahrt, daher sein Name.

Es enthält die vier Evangelien des Neuen Testaments, die exquisit mit Illustrationen und Ornamenten verziert sind. Die Chi-Rho-Seite und das Deckblatt jedes Evangeliars sind außergewöhnlich kunstvoll verziert.

Besucher können nicht nur das Manuskript selbst besichtigen, sondern auch den Long Room, wohl eine der schönsten Bibliotheken der Welt. Diese old library hat eine hölzerne Tonnengewölbedecke und ihre Reihen von Bücherregalen und Büsten sind bemerkenswert auffällig.

Hier steht übrigens auch die Thomas Moore Harfe, die als Vorlage für das nationale Symbole Irlands genutzt wurde.

 

Rock of Cashel

Vom Rock of Cashel hat man einen unvergleichlichen Blick auf die umliegende Landschaft. Foto: Thomas Bresenhuber via Shutterstock

Seit mehr als 1.000 Jahren ist der Rock of Cashel in der Grafschaft Tipperary ein Ort von großer Bedeutung in Irland und heute einer der Höhepunkte von Ireland’s Ancient East.

Der Felsvorsprung bietet eine hervorragende Aussicht auf die tiefer gelegenen Gebiete. Dies machte den einstigen Sitz der Könige von Munster zu einem sehr strategischen Ort. Es soll sogar der Ort gewesen sein, an dem Saint Patrick König Aengus zum Christentum bekehrte. Der Legende nach rammte er ihm versehentlich den Bischofsstab in den Fuß, was Aengus gleichmütig ertrug, da er es als christliches Taufritual hielt.

Brian Boru ließ sich im Jahr 977 auf dem Rock of Cashel zum König von Munster krönen.

Um das 12. Jahrhundert wurde das Gelände der Kirche geschenkt und in den folgenden Jahrhunderten wuchs die Zahl der Gebäude auf dem Felsen weiter.

Dazu gehören ein runder Turm (der leider nicht öffentlich zugänglich ist) sowie eine architektonisch bedeutende romanische Kapelle aus dem 12. Jahrhundert, eine Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert, ein Turmhaus aus dem 15. Jahrhundert und die Vicars Choral Halle.

Ein Bummel durch die nahe gelegene, weniger bekannte, aber sehr beeindruckende Hore Abbey am Fuß des Felsens sowie durch die Stadt Cashel in der Nähe des Rock of Cashel lohnt sich ebenfalls.

Du musst den Rock of Cashel also unbedingt gesehen haben, wenn irische Geschichte dein Ding ist und dich historisch-bedeutende Ort interessieren.

 

Dun Aengus auf den Aran Islands

Dun Aengus mit den tosenden Wellen des Atlantischen Ozeans am Fuß der Klippe. Foto: Gareth McCormack, copyright Fáilte Ireland/Tourism Ireland via Ireland’s Content Pool

Dun Aengus (oder Dún Aonghasa) mit den tosenden Wellen des Atlantischen Ozeans am Fuß der Klippe.

Vor der Westküste vom County Galway, direkt gegenüber vom Galway Bay, liegen die drei Inseln Inis Mór (anglisiert Inishmore), Inis Meáin (anglisiert Inishmaan) und Inis Oírr (anglisiert Inisheer), die gemeinsam als Aran Inseln bekannt sind.

Auf der größten dieser Inseln, Inishmore, befindet sich eine der beeindruckendsten Felsfestungen der Welt, Dún Aonghasa (anglisiert Dun Aengus). Dieser prähistorische Fort thront buchstäblich am Rand einer Klippe, 100 Meter über den tosenden Wellen des wilden Atlantischen Ozeans.

Es wird angenommen, dass die früheste Besiedlung von Dun Aengus über 3.000 Jahre zurückreicht. Die Struktur wurde während der Bronze- und Eisenzeit modifiziert und weiter ausgebaut. Ursprünglich hatte die Festung wahrscheinlich eine ovale Form, aber im Laufe der Zeit sind Teile ins Meer eingestürzt, wodurch sie ihre heutige sichtbare D-Form erhielt.

Das Verteidigungssystem der Festung besteht aus vier konzentrischen Mauern, die stellenweise bis zu 4 Meter dick sind. Die äußerste Mauer umfasst eine Fläche von etwa 6 Hektar, was sie nach prähistorischen Maßstäben zu einer großen Ruine macht.

Neben den Mauern gibt es auch ein Feld aufrecht stehender Felsen, bekannt als „Cheval de Frise“. Während einige der Mauern und Stufen restauriert wurden, sind andere Teile, einschließlich des aufrechten Felsenfeldes, sehr gut erhalten.

Neben einer Tour durch dieses Kulturerbe lohnt es sich wirklich, etwas Zeit damit zu verbringen, die einzigartige Landschaft und Kultur der Aran-Inseln zu erkunden.

Die felsige Landschaft, die dem Burren in der Grafschaft Clare ein wenig ähnelt, ist von kilometerlangen Steinmauern eingerahmt. Der irische Dramatiker John Millington Synge liebte die Inseln besonders. Bei seinen Besuchen sammelte er Folklore und lernte Irisch, das noch heute überwiegend auf den Inseln gesprochen wird.

Falls du dich nicht für Dun Aengus interessiert, aber trotzdem auf die Aran Islands willst, ist das auch gut. Die Aran Islands sind so oder so sehenswert und auf allen drei Inseln wird ein Besuch unvergesslich sein.


Man kommt übrigens entweder mit den Aran Island Ferries per Boot oder mit Aer Arann per Flugzeug auf die Inseln. Bitte checke vorher die Wetterbedingungen und ob die Boote bzw. das Flugzeug die Aran Islands überhaupt ansteuert. Es gibt nämlich saisonale Unterschiede.

 

The Spire Dublin

Man kann die Spire (die “Spitze”) in der O’Connell Street in Dublin City nicht verpassen! Foto: shutterupeire via Shutterstock

Ein markantes Wahrzeichen im Stadtzentrum von Dublin ist „The Spire“ oder auch „Monument of Light“ („Túr Solais“ auf irisch, “Monument des Lichts” auf deutsch) genannt. Diese nadelförmige Säule aus stainless steel (Edelstahl) ist 120 Meter hoch, wobei die Basis einen Durchmesser von 3 Metern und die Spitze nur 15 Zentimeter misst.

Um den Entwurf für das Denkmal auszuwählen, wurde ein internationaler Wettbewerb abgehalten, der von den in London ansässigen Ian Ritchie Architects gewonnen wurde.

Es ist eine relativ moderne Ergänzung der Dubliner Skyline, da die Spire erst im Januar 2003 fertiggestellt wurde. Dieses Wahrzeichen in der O’Connell Street an der Stelle der ehemaligen Nelson-Säule nimmt einen Ehrenplatz in der Hauptstadt ein.

Wie üblich tauften die Dubliner das Denkmal in der O’ Connell Street schnell mit einigen kreativen Spitznamen wie „Spike“ und „Stiletto in the Ghetto“.

 

Killarney Nationalpark Kerry

Die Aussicht von Lady’s View im Killarney National Park, County Kerry. Foto: Lyd Photography via Shutterstock

Im Südwesten Irlands liegt die Grafschaft Kerry, Heimat des Killarney National Parks. Diese unglaublich malerische Landschaft wurde 1932 als erster Nationalpark Irlands ausgewiesen und 1991 als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt.

Der Park ist international hoch angesehen für seinen ökologischen Wert in Bezug auf seine Flora, Fauna und einzigartigen Waldgebiete. Es hat eine große Vielfalt an Moosen und Leberblümchen sowie mehrere sehr seltene, geschützte Arten, darunter den Killarney-Farn. Einheimische Rotwild (sowie die nicht heimischen Sikahirsche) sind ebenfalls in den Räumen des Nationalparks zu finden.

Zweifellos sind die Seen von Killarney eines der Highlights vom Killarney Nationalpark. Am Ufer eines der Seen, Lough Leane, liegt das idyllisch gelegene Ross Castle. Auch den Muckross Lake und den Upper Lake sollte man gesehen haben.

Für einen atemberaubenden Blick auf den Killarney National Park, dessen Landschaft stark von der Eiszeit beeinflusst wurde, sollte man die Ladies View besuchen. Hier stand Queen Victoria übrigens im Jahre 1861 und genoss die Aussicht für mehrere Minuten.

Im Park gibt es mehrere wunderbare Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die für alle Fähigkeiten geeignet sind.

Andere Orte, die du im Park nicht verpassen solltest, sind das Muckross House and Gardens und Muckross Traditional Farms, die Muckross Abbey und der malerische Torc-Wasserfall. Die Anfänge des Muckross Estates (heute offiziell als Bourn Vincent Memorial Park benannt) gehen auf die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück.

Die Stadt Killarney ist nur eine kurze Strecke vom Park entfernt, ebenso wie der berühmte Gap of Dunloe

 

Das Gefängnis Kilmainham Gaol Dublin

Die klassische alte Gefängnisarchitektur im Kilmainham Gaol ist absolut sehenswert! Foto: matthi via Shutterstock

Sowohl aus historischer als auch aus architektonischer Sicht spielte Kilmainham Gaol (ausgesprochen “jail“ für Gefängnis und oft falsch geschrieben als Kilmainham Goal) eine zentrale Rolle im irischen Bürgerkrieg und in der neueren irischen Geschichte generell.

In der Nähe des Phoenix Parks am Rande von Dublin City gelegen, ist dies definitiv ein sehr wichtiges historisches Wahrzeichen und, wer sich für die politische Geschichte Irlands des 20. Jahrhunderts interessiert neben Dublin Castle eine der Must-See Sehenswürdigkeiten in Dublin.

Nahezu alle wichtigen irischen Freiheitskämpfer (wie Robert Emmet und Charles Stewart Parnell) und die Anführer des Osteraufstandes (einschließlich Patrick Pearse und Thomas MacDonagh) und des irischen Unabhängigkeitskrieges waren in diesem Gefängnis inhaftiert und viele hingerichtet.

Tatsächlich war Irlands erster Präsident, Èamonn de Valera, einer der letzten Häftlinge, die das Gefängnis verließen, bevor es 1924 geschlossen wurde.

Neben seiner wichtigen Stellung in der irischen Geschichte wurde Kilmainham Gaol auch als Drehort für mehrere verschiedene Filme genutzt, darunter „The Italian Job“, „In the Name of the Father“ (1993) und in jüngerer Zeit „The Wind that Shakes the Barley“ (2006). U2 zeigen das Gebäude auch in ihrem Video zum Song „A Celebration“.

Es werden Touren durch das Kilmainham Gaol Museum angeboten, bei denen Besucher mehr über die Geschichte des Gefängnisses erfahren und die beeindruckende Gefängnisarchitektur dieses berühmten Nationaldenkmals besichtigen können. 

Buche deine Kilmainham Gaol Tickets unbedingt ein oder zwei Tage im Voraus. Pro Tour ist nur eine begrenzte Anzahl von Personen erlaubt.

 

Gallarus Oratory auf der Halbinsel Dingle

Die ungewöhnliche Struktur des Gallarus-Oratoriums ähnelt eher einem umgedrehten Boot als dem traditionellen Design einer Kirche. Foto: Sheri Wake via Shutterstock

Eines der ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Irlands stammt vom Ende des 8. Jahrhunderts. Das Gallarus Oratory auf der Dingle Peninsula in der Grafschaft Kerry in Irland nahe dem Ort Kilmalkedar ist ein kleines Steingebäude mit einem sehr markanten Aussehen. Vermutlich wurde es als kleine Kirche oder Oratorium genutzt. Es ist die am besten erhaltene frühchristliche Kirche Irlands.

Der mit Trockenmauertechnik errichtete bootförmige Kraggewölbebau erinnert wirklich an ein umgedrehtes Boot. Die präzise Positionierung der überlagerten Steine ​​erzeugte schräge Seiten, die sicherstellen, dass Regen und Elemente von der Struktur ferngehalten werden.

Das Innere des Gebäudes der iroschottischen Kirche ist sehr schwach beleuchtet, da das einzige Licht von der Tür am Eingang und einem einzelnen runden Fenster an der Rückwand kommt.

Tipp: Es gibt ein kleines Besucherzentrum, wo man Tickets für das Gallarus Oratorium kaufen kann. Fährt man rund 300 m weiter nördlich (das Oratory auf der linken Seite), kommt man über einen frei zugänglichen Pfad auch ganz legal und kostenlos zu dieser Sehenswürdigkeit.

Falls man an einem schönen Tag den Slea Head Drive abfahren möchte, dann lohnt sich ein Stop beim Gallarus Oratory in jedem Fall!

 

Kylemore Abbey

Malerisch gelegen: Kylemore Abbey am Ufer des Lough Pollacapall in Connemara, County Galway. Foto von Chris Hill / Tourism Ireland via Ireland’s Content Pool

Eine sehr fotogene irische Sehenswürdigkeit ist die Kylemore Abbey im Connemara Nationalpark in der Grafschaft Galway.

Das atemberaubende Schloss Kylemore wurde im 19. Jahrhundert vom Politiker Mitchell Henry und seiner Frau Margaret Henry als Privathaus erbaut und ist eine beliebte Attraktion entlang der Küstenstraße des Wild Atlantic Way. Die Reflexionen des Gebäudes im Lough Pollacapall verleihen ihm fast erhabene Schönheit. Die Anlage wurde von Mitchell ständig erweitert. An das Andenken an seine Frau ließ er z. B. eine gotische Kirche errichten.

Seit 1920 ist in dem Schloss die älteste irische Benediktinerinnenabtei sesshaft. Bis 2010 gab es hier auch ein von Nonnen betriebenes Internat.

Besucher können an Führungen durch die Abtei teilnehmen, um mehr über ihre Geschichte zu erfahren und einen Spaziergang durch die Gärten zu genießen.

Der Victorian Walled Garden (auf deutsch viktorianische Mauergarten) des Schlosses liegt allerdings knapp 1,6 km von der Kylemore Abbey entfernt.

Kylemore Abbey ist ungefähr 90 Minuten nord-westlich von Galway City gelegen und auf jeden Fall eine Reise wert!

 

Hill of Tara

Auf dieser Luftaufnahme des Hügels von Tara sind die kreisförmigen Erdringe und der Geiselhügel rechts unten im Bild zu sehen. Foto: MNStudio via Shutterstock

Die Region in und um das Boyne Valley in der Grafschaft Meath war während der Stein-, Bronze- und Eisenzeit ein Hotspot für Aktivitäten. Der Hill of Tara, der alte Machtsitz Irlands, kann diese Tatsache bezeugen. Dieser berühmte Hügel, ca. 15 Minuten mit dem Auto von Navan, hat eine reiche archäologische Geschichte und ist die Quelle vieler irischer Mythen und Legenden, die über 3.000 Jahre zurückreichen.

Heute ist das erkennbarste Merkmal von dem Hügel von Tara die erhabenen kreisförmigen Erdhügel, die immer noch in der Landschaft sichtbar sind. Während seiner Blütezeit in der späten Steinzeit und frühen Eisenzeit (auf Englisch iron age) war der Hügel von Tara der Krönungsort der Hochkönige von Irland und Eingang zur Anderswelt im heidnischen Glauben.

Eines der faszinierendsten antiken Monumente ist der stehende Stein Lia Fáil – oder Stein des Schicksals. Dies ist einer der Schätze der Tutha de Dannan (ein von der Göttin Danu abstammendes altes irisches Kriegervolk), von dem gesagt wird, dass er aufschreit, wenn der rechtmäßige Hochkönig ihn berührt. Der Stein soll der Sage nach von den Göttern auf den Hügel getragen worden sein. Hier fand auch die Wahl des Königs statt.

In der Umgebung gibt es eine Reihe weiterer Denkmäler aus dieser Zeit, das älteste ist ein Ganggrab namens The Mound of Hostages. Andere unter der Oberfläche verborgene Denkmäler wurden mithilfe von Luftaufnahmen und geophysikalischen Vermessungsarbeiten entdeckt.

Weitere Informationen zu dieser faszinierenden antiken Site findest du im The Hill of Tara Visitor Centre.

 

Samuel Beckett Bridge Dublin

Das elegante und sehr passgenaue, von der Harfe inspirierte Design der Samuel Beckett Bridge ist ein unübersehbares Wahrzeichen in Dublin. Foto: Remizov via Shutterstock

Das zweite berühmte Wahrzeichen Dublins (nach The Spire) ist die Samuel Beckett Bridge. Diese moderne Brücke wurde 2009 eröffnet und verbindet den Sir John Rogerson Quay (die Guild Street) mit den Docklands in Dublin City (die Macken Street).

Das atemberaubende Design des Spaniers Santiago Calatrava wurde mehrfach international ausgezeichnet (es ist nach der James Joyce Bridge schon seine zweite Brücke für die City of Dublin). Das schlanke Design der Struktur wurde von der irischen Harfe inspiriert, die seit Jahrhunderten das nationale Symbol Irlands ist.

An seinem höchsten Punkt erreicht der Stahlmast 46 Meter über dem River Liffey. Die Brücke (finanziert durch das Dublin City Council, die Dublin Docklands Authority und das Department of Environment, Heritage and Culture) ist 124 Meter lang und 27 Meter breit. Sie ist sowohl für Fußgänger als auch für den Fahrzeugverkehr geöffnet. Die Struktur kann sich auch um 90 °C, um größere Schiffe passieren zu lassen.

Diese Harfenbrücke ist nach dem Dubliner Samuel Beckett benannt, der 1969 den Nobelpreis für Literatur erhielt.

 

Titanic Museum Belfast

Die Titanic Belfast ist eine atemberaubend schöne Sehenswürdigkeit, das der RMS Titanic sowie der Geschichte des Schiffbaus im Gebiet des Titanic Quarter Tribut zollt. Foto: Chris Hill / Tourism Ireland via Ireland’s Content Pool

Die Titanic Belfast ist nicht nur eine der modernsten und interessantesten Besucherattraktionen in Nordirland, die spektakuläre Architektur des Gebäudes macht es zu einem der besten Wahrzeichen von Belfast.

Das Titanic Belfast Museum befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Werft Harland & Wolff, wo das Schiff RMS Titanic für die White Star Line Company gebaut wurde. In Anspielung auf das Erbe der Gegend wurde dieser Teil von der City of Belfast in Titanic Quarter umbenannt.

Die aufwändige Aluminium-Außenstruktur des Museums, die dem Bug eines Schiffes nachempfunden ist, ist von maritimen Einflüssen inspiriert.

Das Licht fängt das Gebäude der Titanic Belfast auf faszinierende Weise ein. „Titanica“ von Rowan Gillespie ist die Skulptur der tauchenden Frau, ähnlich den weiblichen Figurenköpfen auf Schiffsbugs vor dem Museum. Foto: Chris Hill / Tourism Ireland via Ireland’s Content Pool

Die Belfast Titanic Experience (so heißt der Gang durch das Erlebnismuseum) ist unübertroffen, mit hochmodernen Galerien und interaktiven Exponaten, die es dir ermöglicht, die Welt der Titanic eingehend zu erkunden. Vom Bauprozess des Schiffes über die katastrophale Jungfernfahrt im April 1912 nach New York bis hin zu den Folgen des Untergangs und den Unterwasserüberresten – hier erfährst du alles über die Titanic und ihre Zeit.

 

Giant’s Causeway

Es ist leicht zu erkennen, warum die unglaubliche Landschaft des Giant’s Causeway die Inspiration für Mythen und Legenden war! Foto: Nataliya Hora via Shutterstock

Das UNESCO-Weltkulturerbe Giant’s Causeway in der Grafschaft Antrim ist wahrscheinlich das bekannteste aller nordirischen Wahrzeichen und eines der Top Sehenswürdigkeiten Irlands. Der Legende nach wurde es vom irischen Krieger Finn McCool (auch Fionn mac Cumhaill geschrieben) gebaut, um gegen den schottischen Riesen Benandonner zu kämpfen! Übersetzt heißt Giant’s Causeway in etwas Damm des Riesen.

Die etwa 40.000 dunklen Basaltsäulen bilden komplizierte Treppenlandschaften entlang der Küste von Antrim. Dieses Naturphänomen entstand vor über 50 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität.

Besucher reisen aus der ganzen Welt an, um diesen unglaublichen Ort zu sehen und das Giant’s Causeway Visitor Centre zu erleben. Tatsächlich ist der Giant’s Causeway die beliebteste Attraktion in Nordirland. Im Jahr 2019 verzeichnete es etwa 1,5 Millionen Besucher.

Fazit: Den Giant ’s Causeway muss man gesehen haben. Titanic Belfast und der Causeway sind die zwei Top Nordirland Sehenswürdigkeiten! Versuche einen Besuch in der Hauptsaison allerdings früh morgens oder am späten Nachmittag zu machen, um den Besucherströmen aus dem Weg zu gehen!
Die Causeway Coast eignet sich übrigens wunderbar für einen Roadtrip (weitere Highlights sind die Carrick-a-Rede Rope Bridge und die Bushmills Distillery) und kann auch an den Wild Atlantic Way angeschlossen werden!

Hoffentlich waren einige Irland Urlaub Tipps und Anregungen für Euch für dabei.

weitere Irland Sehenswürdigkeiten Tipps

Wir werden diese Liste im Laufe der Zeit weiter ergänzen, weil Irland einfach so unglaublich viel zu bieten hat. Irland Sehenswürdigkeiten Natur: Dieses Topic haben wir fast gänzlich in diesem Artikel ausgespart und so zum Beispiel nicht über Murder Hole Beach, einen der schönsten Strände Irlands, oder die Slieve League Cliffs, die heimlichen besten Cliffs Irlands (unserer Meinung nach zwar nicht so ikonisch wie die Cliffs of Moher, aber schöner) oder die unterbewertete Schönheit der Wicklow Mountains gesprochen. Genauso wenig haben wir über Midlands Irland Sehenswürdigkeiten oder Cork City Sehenswürdigkeiten oder gesprochen. Holen wir bald nach 🙂

Für Cobh Sehenswürdigkeiten check unseren Artikel. Für weitere Irland Rundreise Reisetipps stöber doch einfach etwas auf unserer Seite rum.

Wenn du in der Zwischenzeit erfahren möchtest, wofür die grüne Insel bekannt ist, sowie Fakten über Irland und einige berühmte Persönlichkeiten in Irland, dann dies in unserem Beitrag hier.